Digitalisierung von Geschäftsprozessen


Wie funktioniert automatische Datentransformation? 


Die Umsetzung eines Projektes " Automatische Datentransformation" ist hier beschrieben:


Ausgangslage: Jede Datenänderung an einem Stamm-Datensatz der innerbetrieblichen Warenwirtschaft wird manuell auf dem Webserver gepflegt bzw. aktualisiert.
Ziel des o.g. Projektes ist die automatische Aktualisierung einer Datenbank auf der Webseite des Unternehmens. Um dies zu erreichen, müssen die Daten von dem innerbetrieblichen SQL-Server auf den Webserver hochgeladen und dort eingelesen werden.


Das Ergebnis finden Sie hier: www.suedverlag.de


Medienbrüche

Ein Medienbruch entsteht, wenn innerhalb eines Informationsbeschaffungs- oder Verarbeitungsprozesses Informationen manuell erfasst (abgetippt) werden müssen. Die Informationen suchende (oder verarbeitende) Person wird dadurch gezwungen, im Verlauf des Prozesses Daten manuell zu erfassen, was Zeit beansprucht und (Tipp-)Fehler produziert. Man geht davon aus, dass durch einen Medienbruch in der Informationskette der Beschaffungs- oder Verarbeitungsprozess für Daten, Information und Inhalte verlangsamt und i.d.R. auch in seiner Qualität gemindert wird.

So wird beispielsweise ein Geschäftsprozess unterbrochen, wenn Daten in einer anderen Form weitergereicht werden müssen, als sie empfangen wurden. Ein gutes Beispiel dafür sind Bestellformulare von Versandhäusern, die handschriftlich vom Besteller ausgefüllt werden und dann beim Lieferanten manuell oder teilweise automatisiert in die Auftragsabwicklung überführt werden müssen. Ein weiteres Beispiel für einen Medienbruch stellt das Ausdrucken einer Mail dar, um deren Inhalte manuell in einen anderen Rechner einzugeben.

Im Rahmen des E-Business strebt man an, Medienbrüche durch Integration der Geschäftsfunktionen entlang der Wertschöpfungskette zu vermeiden. Dadurch sollen Transaktionskosten reduziert werden, um so das Unternehmen wettbewerbsfähiger zu machen. Medienbruchfreiheit ist auch eines der Hauptziele von E-Government, um die Effizienz der öffentlichen Verwaltung zu erhöhen.


Die IT ist sehr gut in der Lage, Informationen zu verwalten und zu verteilen. Das kann genutzt werden, um Abläufe so zu gestalten, dass Entscheidungen und Aufgaben optimiert werden. Die IT übernimmt dabei die Aufgabe der Abwicklung des Prozesses und der Verwaltung der Informationen. Gleichzeitig prüft sie die Einhaltung von Regeln und Terminen und gibt allen Beteiligten einen Überblick über den Stand des Prozesses. Diese Aufgaben sind ohne IT-Unterstützung schwierig zu organisieren. Das hat bisher zu Optimierungsbedarf geführt.